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WENN DAS WASSER BIS ZUM HALSE STEHT

Anita Gödiker, Founder & CEO von Satellite Office, unterstützt im Krisengebiet nach Hochwasserkatastrophe

Gestern bekam ich einen Hilferuf aus der Eifel. Das Hochwasser hat auch diese Region mit unglaublicher Wucht getroffen. Am anderen Ende des Telefons war meine langjährige Freundin und Vertraute Uta Raasch. Mit Erschütterung in der Stimme schilderte sie die verheerende Situation vor Ort. Selbst ist sie in ihrem Domizil in Nideggen nicht direkt betroffen, doch von umliegenden Ortschaften wie Erftstadt, Gmünd oder Schleiden ist kaum noch etwas übrig.

The Show mustn’t go on
Uta Raasch ist eigentlich Modedesignerin und QVC-Moderatorin mit eigener Show und eigenem Label. Doch die TV-Show muss zurzeit ohne Uta stattfinden. Denn sie hilft vor Ort mit einem kleinen Team, direkt und tatkräftig. Mit ihrer Aktion unterstützt sie die umliegenden Ortschaften Bad Münstereifel, Schleiden und Erftstadt. Besonders letztgenannter Ort geht jetzt mit trauriger Berühmtheit durch die Medien. Sie sammelt Sachspenden, liefert sie mit vielen anderen aktiven Helfern persönlich bei Bedürftigen oder bei von den Gemeinden eingerichteten Sammelstellen ab.

Jeder gespendete Artikel kommt direkt bei den Bedürftigen an
Mit dem Wissen, dass Uta Raasch persönlich vor Ort ist, werden wir morgen mit dem Satellite Office Team aus Düsseldorf die ersten Hilfsgüter, insbesondere Hygieneartikel und Konserven eingekauft und direkt auf den Weg bringen. Große Not herrscht offenbar insbesondere in den Alten- und Pflegeheimen, Behinderteneinrichtungen und notdürftig eingerichteten Übernachtungsstellen. Morgen gegen Mittag wird ein uns zur Verfügung gestellter Sprinter mit Hygieneartikel wie Zahnbürsten, Seifen, Feuchttüchern, Inkontinenzwindeln und auch frische Wäsche – Basics, die ein Mensch braucht, in Nideggen eintreffen. Uta Raasch und die weiteren vielen Helfer vor Ort leiten uns an die richtigen Stellen. So kommt ohne Verlust, ohne Wasserkopf großer Spendenorganisationen, wirklich jeder Artikel direkt bei den Bedürftigen an.

Werfen auch Sie einen Rettungsring!
Wenn Sie sich angesprochen fühlen und helfen wollen, dann lassen Sie uns gemeinsam viele kleine Rettungsringe werfen. Ich werde Sie morgen und in den nächsten Tagen auf dem Laufenden halten über die Situation vor Ort und Sie informieren, was Sie ganz konkret tun können. Auch werden wir morgen eine Spendenkontonummer bekannt geben, wo absolut sichergestellt ist, dass wirklich jeder Cent direkt ankommt. Auch über den Bedarf an Sachspenden werden wir weiter berichten.

Schon jetzt danke ich Uta Raasch und allen Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr beherztes Anpacken. Ich freue mich, wenn wir gemeinsam noch mehr auf den Weg bringen. Mein Wort, jeder Cent, jede Spende kommt an. Wir halten Sie über unsere sozialen Kanäle informiert.

Ihre Anita Gödiker