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Brexit Folgen für Deutschland: Sind die Auswirkungen absehbar?

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"Brexit Folgen für Deutschland"
Was bedeutet der Brexit für Unternehmer, Freiberufler und globale Nomaden in Deutschland? Die Lage ist unübersichtlich, aber nicht hoffnungslos!

 

 

Was folgt nach dem Brexit? Happy End in Deuzschland?

Die Folgen des Brexits sind schwer überschaubar, die Geschichte des Brexits ist lang und verzweigt – doch gibt es ein „happy End“? Sorry, aber wir sind nicht bei Disney. Oder ist das Ende nicht happy, einfach weil es noch nicht zu Ende ist? Zusammengefasst ist der Brexit eine Bankrotterklärung an das Vereinte Europa. Ein Europa, das sich viele, vor allem junge Menschen wünschen. Die Freiheit, überall in Europa zu arbeiten und zu leben, passt in unsere Zeit. Die Folgen des Brexits für Deutschland und die EU sind genau gegenteilig. Fest steht: Seit 31. Januar 2020 macht Großbritannien nicht mehr mit, Großbritannien tritt aus.

Was ist der Brexit? Der Brexit bezeichnet das Austreten des Vereinten Königreichs aus der Europäischen Union. Vollzogen am 31. Januar 2020. Doch was bedeutet der Brexit konkret für Deutschland? Für Verbraucher? Für Unternehmer, Freiberufler und globale Nomaden, die uneingeschränkt von überall arbeiten können und wollen? Auf welche Folgen müssen wir uns in Deutschland vorbereiten? Zusammengefasst kann man über den Brexit sagen: Die Lage ist unübersichtlich. Selbst versierte Beobachter und Politiker aus Deutschland laufen Gefahr, den Überblick zu verlieren. Immer wieder wurde das Referendum vom Juni 2016 analysiert – viele übereinstimmende Meinungen der Briten konnten nicht ausfindig gemacht werden. Sicher scheint zu sein, dass die Sichtweisen von Jung und Alt, von Stadt und Land einfach zu unterschiedlich sind. Großbritannien feiert jetzt also den Aufbruch in eine neue Ära. Und wir in Deutschland leben seit 31. Januar ohne die Briten in der Europäischen Union. Vermisst wird bisher nichts, denn bis Ende des Jahres 2020 befinden wir uns in einer Übergangsphase und große Veränderungen sind für deutsche Unternehmen erst einmal nicht wirklich spürbar. Aber natürlich müssen sich Unternehmen aus Deutschland jetzt gut vorbereiten.

Vorsicht bei längeren Aufenthalten in Großbritannien Bis Ende 2020 ändert sich nicht viel, es gibt eine Übergangsphase. Ab Sommer 2021 müssen alle Bürger der Europäischen Union, die länger in Großbritannien arbeiten möchten oder müssen, eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen. In den ersten fünf Jahren wird dieses wohl über einen „pre-settled-Status möglich sein, vielleicht aber auch nicht! Denn sollte es bis Ende 2020 keine verbindliche Regelung geben, könnte die Genehmigungspflicht auch schon zum Jahresbeginn 2021 in Kraft treten. Auch die deutsche Kranken- und Unfallversicherung gilt es im Blick zu halten. Bis Ende des Jahres scheint alles noch beim Alten zu bleiben, ab 2021 gelten neue Regeln. Welche ganz genau? Gute Frage, nächste Frage.

 

Brexit: Wer profitiert vom englischen Austritt in Deutschalnd?

Der Brexit und das liebe Geld. Wird nun der Traum einiger Brexit Befürworter wahr und aus dem Vereinigten Königreich wird eine Steueroase direkt vor der europäischen Küste? Werden demnächst viele deutsche Unternehmen und Unternehmer ihr Geld steuergünstig in Pfund anlegen? Führt der Austritt Großbritanniens zu einem Boom der britischen Wirtschaft? Wohl kaum. Denn seit Ende Januar stehen schon die Cayman Island auf der schwarzen Liste der Europäischen Union. Der Inselgruppe in der Karibik wird vorgeworfen, die dortige Gesetzgebung erleichtere die Steuerhinterziehung. Als britisches Überseegebiet waren die Caymans bisher unantastbar – nach dem Brexit sind sie es nicht mehr. Und Großbritannien ist es auch nicht mehr. Und was macht das britische Pfund? Das gibt es ja bekanntlich noch. Obwohl viele Deutsche und Europäer in den letzten Jahren schon die Augen vor den Wechselschaltern am Flughafen verdreht haben. Am Brexit-Tag stieg das britische Pfund sogar leicht um 0,2 Prozent auf 1,185 EURO. Aktuell liegt der Wert des britischen Pfunds nun zehn Prozent unter dem Wert, den es vor der ganzen Geschichte um den Brexit hatte.

Welche Sprache sprechen wir demnächst in Europa? Wird Englisch trotz des Austritts der Briten die gemeinsame Verkehrssprache, die Lingua Franca bleiben? Betrachtet man die Anzahl derer, die eine bestimmte Sprache in Europa sprechen, wird die englische Sprache von der Französischen verdrängt. Das heißt, mehr Menschen in der EU sprechen Französisch als Englisch. Damit sind die drei meistgesprochenen Sprachen der Europäischen Union Italienisch, Französisch und Deutsch. Hierzu gibt es eine Entscheidung: Englisch wird die Lingua Franca bleiben, weil sie nicht nur in Malta und Irland gesprochen wird, sondern auch in den meisten EU-Institutionen gebräuchlich ist.

 

Was bedeutet der Brexit für Deutschland?

Wer profitiert vom Brexit? Ideologisch gesehen gibt es keine Gewinner. Doch bekanntlich hat jede Medaille zwei Seiten. In Deutschland profitiert unter anderem der Standort Frankfurt vom Brexit. So haben sich viele internationale Bankhäuser, die bisher in England ihren europäischen Sitz hatten, gen Frankfurt orientiert. Mit dem Ergebnis, dass Büroräume im Zentrum kaum noch zu finden sind und Mieten ins Unermessliche steigen. Nach der Brexit-Entscheidung ist der Boom auf Büros in der Finanzmetropole noch weiter gestiegen. Eine beliebte Lösung und somit eine direkte Folge des Brexits in Deutschland, ist der Run auf Workspace-Anbieter wie Satellite Office. Der deutsche Marktführer für lässig-luxuriöses Arbeiten bietet kleinere und größere Büros, Coworkingspaces, Teambüros und Meetingräume an. Direkt an der Alten Oper befindet sich der über zweitausend Quadratmeter große, exklusive Workspace. Hier können Arbeitsplätze und Büros für kurz oder lang flexibel angemietet werden. Auch ganze Abteilungen oder internationale Teams finden hier ihren Platz. Puristisches Design, zurückhaltende Farben, umlaufende Terrassen mit atemberaubendem Blick auf die Tower oder den Opernplatz charakterisieren die Büros und Chefsuiten. Im schönen, kleinen Cafébereich mit Barista-Maschine und Snacks können sich die Brexit-Bänker zum kurzen oder langen Coffeetalk, zum Businesslunch oder in der eigens konzipierten, diskreten Kaminlounge mit Terrasse für ganz vertrauliche Gespräche treffen. Ihren Arbeitsplatz, an dem sie konzentriert und in Ruhe arbeiten können, müssen sie dafür gar nicht erst verlassen. „Es brummt in Frankfurt an jeder Ecke, sagt Anita Gödiker, Geschäftsführerin von Satellite Office, zufrieden. Nun sind sie da, die Banker und Börsianer, die Finanzexperten und Berater. Und das ist wieder die andere Seite der Medaille.

Gute Informationen zum Brexit und seinen Folgen für Deutschland sind bei der Tagesschau zu finden: www.tagesschau.de/ausland/faq-brexit-was-aendert-sich-101.html

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