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Und am Ende ergibt alles einen Gin

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„Satellite Office im „Mampe-Rausch“ – ganz ohne Nebenwirkungen“

 

In der Satellite Office Heimatstadt geht es hoch her. Im neuen Workspace „Gloria Berlin“ sind die schwingenden Jahre der Hauptstadt bis heute spürbar. Eine der vielen Geschichten des Hauses dreht sich um das Lokal „Mampes Gute Stube“ und seine berühmten Spirituosen.

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Die typische Berliner Kneipe befand sich bis 1989 in der unteren Etage des heutigen Satellite Offices direkt am Ku’damm. Mampe lässt sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen, denn in dieser Zeit erfand der preußische Sanitätsrat Carl Mampe ein Rezept für sein Cholera-Heilmittel „Bittere Tropfen“. Dieses gab er an seine jüngeren Stiefbrüder Carl und Ferdinand weiter. Sie machten aus dem Rezept, das 130 verschiedene Kräuter kombiniert, einen Schnaps und mischten ihn mit einem Bitterorangen-Likör. Der süß-bittere Schnaps „Mampe Halb und Halb“ war geboren – und es gibt ihn bis heute!

 

Vor fast hundert Jahren gab es achtzig verschiedene Spirituosen von Mampe. Ab 1877 wurden alle Mampe-Produkte in Berlin produziert. Schon vor dem Krieg investierte die Carl Mampe AG massiv in ihre Berliner Identität. In den Weimarer Jahren belieferte sie fast alle Berliner Bars mit preiswertem Alkohol, sogar eigene Kneipen – darunter „Mampes Gute Stube“- wurden in dieser Zeit eröffnet. Die Carl Mampe AG überlebte den zweiten Weltkrieg, die Teilung Berlins und den Mauerbau, ohne an ihrem Ruf Schaden zu nehmen. Bis heute gibt es den berühmten „Mampe Halb und Halb“. Den Zenit erreichte der Kräuterbitter sicherlich, als David Bowie in seinem Film „Schöner Gigolo, armer Gigolo (1978)“ als Mampe Flasche verkleidet durch Berlin torkelte. Den Link zum Youtube-Ausschnitt finden Sie unten.

 

Mittlerweile hat der Gin den kultigen Kräuterbitter in der Beliebtheit überholt. Obwohl seine Wurzeln weit zurück reichen. Schon in den goldenen 1920gern wurde in “Mampes Guter Stube“ am Ku’damm 15, - dem baldigen, exklusiven Satellite Office Business Center – Mampe Dry Gin kredenzt. Nach diesem Vorbild wird der Gin mit dem Namen „Ku’damm 15“ bis heute destilliert: Wacholder, Koriander, Kardamom und Zitrusschalen. Und, wie beschreiben die Mampe-Macher den Gin so schön: „Der Ku’damm 15 ist so kräftig und gehaltvoll konzipiert, dass der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind“. Na, da schließen wir uns doch an. In diesem Sinne...auf einen Gin Tonic im Kaminzimmer „Mampes Gute Stube“ ab 15. Oktober 2020 im Satellite Office Workspace!

 

Youtube-Link, David Bowie in a Mampe Bottle: https://www.youtube.com/watch?v=q8AbNtNgGf0

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