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Omsorgt-Personal bringt weltweit Menschen zum Arbeiten zusammen

Und sorgt in Berlin für eine „Kultur des Duzens“

Omsorgt – das ist Schwytzerdytsch für „Umsorgt“. Ein wunderbares Wort, wenn man es einmal klingen läßt. Es hat etwas von Fürsorge, von Vertrauen, es vermittelt ein wohliges Gefühl von Menschlichkeit. Genau der richtige Name für eine Firma, die sich das Wohl des Menschen auf die Fahne geschrieben hat. Seit Januar 2017gibt es das Schweizerische Unternehmen mit dem schönen Namen „Omsorgt Personal“ auch in Deutschland. Hauptsitz in Berlin, Haus Cumberland, unter dem Dach von Satellite Office.

„Omsorgt Personal“ bringt Menschen zusammen, genauer gesagt, pflegebedürftige Menschen in Deutschland und in der Schweiz mit Pflegefachkräften aus allen EU-Ländern. Daniel Hoss hat Omsorgt Personal gemeinsam mit Thomas Fischer im Jahr 2015 in der Schweiz gegründet. Die Vorbereitung der Expansion nach Deutschland habe etwa ein Jahr gedauert. Nun vermitteln Sie aus Berlin heraus Fachkräfte, hauptsächlich an Alten- und Pflegeheime, mobile Pflegedienste sowie Krankenhäuser. „Der Bedarf in Deutschland ist riesig“, berichtet Daniel Hoss, dessen Gründungspartner aus Krankheitsgründen vor wenigen Wochen leider ausscheiden musste.

Während Omsorgt Personal in der Schweiz viele Kräfte auch an Privathaushalte vermittele, sei das Geschäft in Deutschland fast nur im B2B-Bereich. „In der Schweiz zahlt der Kunde gerne im Alter ein gutes Geld für eine private Pflegefachkraft. Das ist hier in Deutschland komplett anders, hier wird daran gespart“ berichtet er über seine Erfahrungen. „Unsere deutschen Kunden verfallen häufig in die Muster ihrer Kindheit, die Nachkriegsgeneration musste immer sparen. Gerne auch an sich selbst. Häufig soll auch Geld für die Kinder zurückgelegt werden“ so Hoss.

„Das B2B-Geschäft in Deutschland macht uns riesig Freude. Auf der einen Seite ist der Bedarf hier groß, andererseits wollen auch sehr viele Arbeitskräfte gerne nach Deutschland kommen“ freut sich der Geschäftsführer. Dabei seien die Arbeitsmodelle ganz verschieden. Einige möchten mit Sack und Pack und der ganzen Familie kommen, andere möchten drei Monate in Deutschland arbeiten und dann wieder zurück in ihr Heimatland. Omsorgt stellt sich auf die Wünsche der Pflegefachkräfte ein. „Wir coachen die Kräfte von A bis Z, so Hoss. Von Deutschkursen, über Praktika, vom Umzug bis zur Wohnungssuche. Gänge zu Ämtern, Genehmigungsverfahren, Coaching für Bewerbungsgespräche – das Portfolio ist sehr umfassend.“ Je besser Omsorgt Personal die Kräfte auswähle umso zufriedener seien die Kunden, weiß Daniel Hoss. Dabei höre die Leistung von Omsorgt Personal nicht auf, wenn der Vertrag unterschrieben sei. Omsorgt steht allen vermittelten Pflegefachkräften mit Rat und Tat zur Seite, ist verlässlicher Partner für die Betreuerinnen in einem für sie ganz fremden Land.

Für Krankenhäuser, Pflegeheime und andere Einrichtungen hat sich Omsorgt Personal in den letzten Monaten zu einem verlässlichen Partner bei der schwierigen Suche nach Pflegefachkräften etabliert. „Für die einzelne Einrichtung wäre es ein riesiger Akt, internationales Recruiting zu betreiben“ so Hoss. In Deutschland gibt es aber viel zu wenig Kräfte. Omsorgt Personal hat einige Jahre Erfahrung bei der internationalen Personalsuche und kann die Einrichtungen mit den passenden Pflegefachkräften zusammen bringen.  

„Es kommt extrem darauf an, die richtigen Menschen zusammen zu bringen – das ist der Grundgedanke von Omsorgt Personal. Die meisten Kräfte bewerben sich über unsere Homepage. Wir prüfen dann die Lebensläufe und haben häufig in den Ländern auch Mitarbeiter, die Interviews mit den Interessenten führen“. Wenn nicht, dann greift Hoss auf die modernen Medien zurück. „Ich finde, ein Erstinterview über Skype oder Facetime eine gute Sache um einen Eindruck von der Bewerberin zu bekommen“. Allgemein spielen die neuen Medien eine zentrale Rolle bei der Rekrutierung von Personal. Derzeit arbeite Omsorgt gemeinsam mit Studenten der Universität Potsdam an einer Facebook-Kampagne u.a. in Rumänien und Spanien.

Kein Wunder, dass Daniel Hoss bei der Suche nach einem Büro zuerst auf die Menschen geachtet hat. „Kein Büro kann so schön sein, dass es eine unfreundliche Begrüßung wett macht“. Sie haben sich sehr viele Standorte angeschaut, in München, in Hamburg und in Berlin. Letztendlich seien sie hier gelandet, weil sie an Berlin die Internationalität schätzten. Und an Satellite Office mag das Team von Omsorgt Personal das offene Konzept, das Geordnete und die Sauberkeit. „Im Open Space habe ich Ruhe, fast wie in einem Einzelbüro, aber gleichzeitig ein paar Menschen um mich herum, das ist mir wichtig“ schmunzelt Hoss. „Der Empfang ist sehr sympathisch und strahlt mich morgens an, das macht meinen Tag schöner“, freut er sich. Womit sich Daniel Hoss auch nach vielen Monaten in Berlin noch anfreunden müsse, sei das „Siezen“. „Das bin ich aus der Schweiz nicht gewöhnt, da Duzen wir uns alle“. Mittlerweile sei er aber mit mindestens der Hälfte aller Menschen, die im Open Space arbeiten, per Du. Wir freuen uns sehr, dass Omsorgt Personal bei Satellite Office ein zu Hause gefunden hat bedanken uns für ein wenig Schweizerische Lockerheit und das interessante Gespräch.

Vielen Dank für das interessante Gespräch! 
Das Gespräch führte Annette Kissing für Satellite Office.

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