en-DE
Jan Heitmann Satellite Office Kunde Business Center Blogbeitrag

Jan Heitmann – der Karten-Flüsterer

Wie aus einem der besten Poker Spieler Deutschlands ein unkonventioneller Management-Trainer wurde. Satellite Office Bürokunde Jan Heitmann über seinen Weg vom Zauberer zum Business Coach.

Jan Heitmann. Business Coach. Vater von drei Kindern. Und eine Legende an den Pokertischen dieser Welt. Der 39jährige hat sein Büro in München bei Satellite Office in der Ludwigstraße und empfängt dort seine Kunden. Dazu gehören auch schillernde Persönlichkeiten wie Elyas M´Barek, Klaas Heufer-Umlauf oder Carolin Kebekus. Doch wie wird man eigentlich ein Pokerprofi?

Verrauchte Hinterzimmer, whiskygeschwängerte Luft, dubiose Gestalten. Haus und Hof stehen auf dem Spiel. All in. Ein Bild, wie aus einem Gangsterfilm. So zeichnete Hollywood gerne eine typische Pokerkulisse. Doch die heutige Pokerszene könne nicht weiter weg sein von diesem Klischee, erläutert Heitmann. Denn seit den frühen 00er Jahren erfreut sich Poker auch in deutschen Wohnzimmern allergrößter Beliebtheit. Was anfangs ein Trend war, ist mittlerweile ein Alltagsphänomen. Millionen Menschen spielen Online Poker. In zahlreichen deutschen Reihenhaussiedlungen haben sich die Hausherren ihre "Mancaves" mit Dartscheiben, Tischtennisplatten, Konsolen und Pokertischen ausgerüstet. Hier werden einem Begriffe wie "Hold´em", "Blind" oder "Raise" um die Ohren gehauen wie Ping Pong Bälle. Bis einer weint. Oder lacht. Alles eine Frage der Perspektive!

Vom Zauberer zum Pokerface

Lange bevor Deutschland das Pokerfieber packte, war Heitmann bereits ein versierter Kartenspieler. Mit gerade einmal zehn Jahren ließ er die Erwachsenen in einer Skat- oder Doppelkopfrunde alt aussehen. Er hatte Talent. Karten waren sein Medium. In den 90er Jahren avancierte Heitmann dann zum Kartenmagier auf Weltklasseniveau. Er verzauberte sein Publikum mit atemberaubenden Tricks und stellte damit seine Fingerfertigkeit unter Beweis. Immer wieder hörte er den Satz: "Gegen Sie möchte ich aber kein Poker spielen!" Damals hatte Heitmann aber keine Ahnung von Poker. Er fing an, sich mit dem Spiel auseinanderzusetzen, um eine passende Antwort parat zu haben, wenn wieder einmal dieser Satz fiel. Er kaufte sich Bücher. Machte sich mit den unterschiedlichen Spielarten vertraut.
Schnell begriff er, dass Poker nicht nur ein Glücksspiel ist. Genau deshalb spielen Casinos auch nicht Poker gegen Gäste. Anders als beim Roulette oder Black Jack gewinnt am Ende des Tages eben nicht automatisch das Casino, sondern der beste Spieler. Casinos stellen also nur Tische bereit und Gäste spielen gegeneinander. Das Casino erhält einen Prozentsatz der Einsätze. Nicht mehr und nicht weniger.
Während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre an der angesehenen Privatuniversität WHU, der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung, fing er an, Poker zu spielen. Erst unter Freunden. Dann im Wiesbadener Casino mit den "Großen Jungs". Er verdiente durch Poker auf einmal Geld. Online und offline. Nach seinem Diplom 2003 beschloss er, sich eine lang ersehnte Europareise durch sein Hobby zu finanzieren, um herauszufinden, wie gut er als Pokerspieler tatsächlich war. Er hatte darüber hinaus einfach keine Lust seinen Kommilitonen zu folgen, um Investment Banker oder Berater zu werden. Der Plan sah vor so lange zu reisen, bis ihm das Geld ausging. Dieser Plan ging gründlich "schief", denn das Geld ging nicht aus. Über ein Jahr lang spielte er erfolgreich europaweit Poker und schaffte es 2004 bis zu seinen ersten Weltmeisterschaftsturnieren in Las Vegas.
Zurück in Deutschland hatte er sich ein Herz gefasst, um mit seinen Eltern ein ernstes Wort zu sprechen. "Wenn Sie mal eine interessante Erfahrung machen wollen, dann versuchen Sie ihren Eltern nach ihrem teuren Privatstudium zu erklären, dass Sie Profipokerspieler werden wollen", erzählt Heitmann. "Im ersten Augenblick waren sie natürlich skeptisch und haben sich Sorgen gemacht, dass ich spielsüchtig werden könnte. Ein typisches Klischee. Aber nachdem sie mich dann zum ersten Mal im Fernsehen gesehen haben, wurden sie offener. Sie haben mich zu Turnieren begleitet und schnell gesehen, dass ich eben nicht in dubiosen Hinterhöfen gespielt habe. Sondern eher in 5-Sterne-Hotels und anderen schicken Locations." Der Weg zur Pokerkarriere war geebnet.

Vom Pokerstar zum Starcoach

Mittlerweile blickt Heitmann auf eine beachtliche Profikarriere zurück. Er hat in den letzten Jahren viel Geld in den großen Turnieren und am heimischen Computer gewonnen. Bis Ende 2015 spielte er für das PokerStars.de Team Pro. Als aktiver Spieler nahm er an 11 Weltmeisterschaften teil und gewann 2008 den World Cup of Poker als Kapitän der Deutschen Mannschaft.
Das aktive Pokerspielen rückt für den Wahlmünchner aber zunehmend in den Hintergrund. Als Familienvater möchte er weniger reisen - die großen Turniere sind zeitaufwendig - und sich mehr um seine drei Kinder kümmern. Da er über die letzten Jahre zum anerkannten Pokerexperten avanciert ist, gilt Heitmann heute als gefragter Trainer, Kommentator und Speaker. So kommentiert er beispielsweise die großen Turniere für Sport 1 und bringt Prominenten das Pokern bei. Heitmann hat beispielsweise die Gäste von Stefan Raab auf die TV Total Pokerstars.de Nächte vorbereitet.
Unter den Prominenten Coachees ist auch Tennislegende Boris Becker. Er sagt heute über Heitmann: "Strategie auf den Punkt gebracht. Advantage Jan. Komplizierte Konzepte klar vermittelt. Geballtes Pokerwissen und viele Analogien zum richtigen Leben. Selbst als Tennis-Coach profitiere ich von Jan´s Training und seinen Strategischen Konzepten, die nicht nur beim Poker gelten, sondern auch beim Tennis und im Business!"
In diesem Kontext mag man sich fragen, was Poker mit Business zu tun hat. "Eine ganze Menge", weiß Heitmann. "Im Geschäft geht es jeden Tag um Entscheidungen. Ein erfolgreicher Manager trifft in der Regel bessere Entscheidungen als andere und steigt die Karriereleiter dementsprechend schneller bzw. weiter nach oben. Das ist beim Pokern genau das Gleiche. Du musst bei vielen Unbekannten schnell Entscheidungen treffen. Die Karten sind beim Pokern genau genommen fast funktionslos. Das eigentliche Spiel findet in den Setzrunden statt. Hier treffe ich basierend auf meiner persönlichen Einschätzung des Spielgeschehens und der anderen Player Investitionsentscheidungen." Je besser die Investitionsentscheidung im Verhältnis zu den Gegnern, desto höher die Chancen, das Spiel zu gewinnen!
Diese Gedankenspiele überzeugen Unternehmen. Heitmann projiziert simple Modelle aus dem Pokerspiel auf das reale Geschäftsleben und leitet daraus Erfolgsformeln ab. Seine Trainings und Reden sind unkonventionell, unterhaltsam und praxisrelevant. Schließlich ist der Pokerexperte ja auch studierter BWLer. Christian Kirchhoff, Siemens Management Consulting, lobt ihn in den höchsten Tönen: "Ein tolles Konzept, erst hat Herr Heitmann mit den Teilnehmer einen Pokerabend veranstaltet, um dann die Konzepte in einem anschaulichen Vortrag zu erklären und auf Business-Entscheidungen zu übertragen. Der Abend war sehr unterhaltsam und kurzweilig. Der Vortrag am nächsten Morgen dann spannend und lehrreich. Für sein Geld bekommt man richtig was!"

Wenn Sie für Ihr Geld auch "richtig was bekommen" und vom Pokerprofi lernen wollen, sprechen Sie Jan Heitmann an - er freut sich auf Ihre E-Mail an info@jan-heitmann.de

Download
Flyer Poker Night mit Jan Heitmann
www.jan-heitmann.de